Das ‚Berliner Tageblatt‘ und die Gestapo

| 25. November 2021 |

Im Jahr 1991 gelangte eine Akte in den Besitz des Instituts für Publizistik der Universität Mainz, die die Überwachung des Berliner Tageblatts (BT), einer der großen deutschen Tageszeitungen, durch das Geheime Staatspolizeiamt Berlin dokumentiert. Die Akte ist bisher der pressegeschichtlichen Forschung unbekannt geblieben, wird von Jürgen Wilke jetzt aber erschlossen und problematisiert.

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Vom Abenteuerspielplatz zum Home Office

| 2. September 2021 |

Im Mai 2021 konnte die Johannes Gutenberg-Universität Mainz den 75. Jahrestag ihrer (Wieder-)Gründung durch die französische Besatzungsmacht feiern. Aus diesem Anlass hat Jürgen Wilke seine persönliche Zeitreise mit dieser Universität geschildert, die mehrere Jahrzehnte umgreift.

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Seuchenberichterstattung – historisch

| 2. September 2021 |

Als sich zu Beginn des Jahres 2020 das Corona-Virus in Deutschland (und der ganzen Welt) ausbreitete, wurde dies rasch zu einem beherrschenden Thema der gesellschaftlichen Kommunikation und auch der Massenmedien. Nicht überraschend, dass sich schon bald die Medienforschung (mit Kritik) zu Wort meldete. Man konstatierte geradezu einen „Overkill“, ein Übersoll. Wie in anderen Fällen, so wüsste man gern auch in diesem, wie die Medien früher mit einem solchen Thema umgegangen sind. Leider gibt es dazu bisher nur wenig Forschung.

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Die Ambivalenz der neuen Freiheit

| 5. Juni 2021 |

Aviso, der Informationsdienst der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) widmet einen Teil ihrer Ausgabe Nr. 72 im März 2021 einer Debatte darüber, wie Kommunikationswissenschaftler und -wissenschaftlterinnen ihr Leben nach der Pensionierung gestalten, was sie weiter tun und welche Erfahrungen sie machen. Jürgen Wilke hat dazu einen Beitrag aus seiner Sicht verfasst und beschrieben, was der „Ruhestand“ für ihn bedeutet.

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Wenn Wissenschaftler/innen das Fernsehen einschalten…

| 21. April 2021 |

Ob und wie Wissenschaftler/innen das Fernsehen nutzen, darüber wissen wir wenig. Repräsentative Umfragen dieser Berufsgruppe liefern dazu keine Daten. Um diesem Defizit zu begegnen, hat Jürgen Wilke systematisch einen Fragebogen ausgewertet, der sechs Jahre lang jeden Monat von „Forschung und Lehre“, dem Organ des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), eingesetzt wurde.

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Rezensionen aktueller medienhistorischer Publikationen

| 13. März 2021 |

Jürgen Wilke hat im Jahr 2020 drei aktuelle medienhistorische Werke rezensiert. Dabei handelt sich um die Edition der Immediatzeitungsberichte aus dem 19. Jahrhundert (Rudolf Stöber et al.), eine Geschichte der FAZ (Peter Hoeres) und eine Studie über Journalisten in der Zeit zwischen Hitler und Adenauer (Volker R. Berghahn).

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Ein Rückblick auf die Ära Merkel

| 6. November 2020 |

Bei der Bundestagswahl 2021 wird Angela Merkel nicht mehr für das Amt der Bundeskanzlerin kandidieren. Das hatte sie nach der für die CDU mäßig ausgegangenen hessischen Landtagswahl Ende Oktober 2018 erklärt. Zusammen mit Melanie Leidecker-Sandmann wirft Jürgen Wilke schon vorweg einen Rückblick auf die Ära Merkel. Der Untersuchungsgegenstand sind dabei die vier Bundestagswahlen 2005, 2009, 2013 und 2017, bei denen Angela Merkel die Kanzlerkandidatin der Unionsparteien war.

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Medienkonvergenz avant la lettre

| 2. August 2020 |

In nur wenigen Jahren hat sich das Ensemble der Kommunikationsmedien vergrößert und verändert. Durch neue Technologien haben sich diese nicht nur vermehrt, sondern zugleich sind die Grenzen zwischen ihnen fließend geworden. Für diesen Prozess hat sich inzwischen der Begriff „Medienkonvergenz“ eingebürgert. Doch hat diese durchaus historisch zurückreichende Vorstufen, sozusagen eine Medienkonvergenz avant la lettre, die Jürgen Wilke in einem Beitrag in der Festschrift für den Mainzer Buchwissenschaftler Stephan Füssel darstellt.

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200 Jahre Karlsbader Beschlüsse

| 20. Juni 2019 |

Mit den Karlsbader Beschlüssen jährt sich 2019 zum zweihundertsten Mal ein für die deutsche Geschichte und insbesondere für die Geschichte des Journalismus und der Presse bedeutendes Ereignis. Diesem Anlass ist das gerade neu erschienene Buch von Jürgen Wilke gewidmet. Darin werden die Karlsbader Beschlüsse – ihr Zustandekommen, ihre Inhalte und ihre Folgen – für Öffentlichkeit und Wissenschaft und für das so viel berufene kollektive Gedächtnis in Deutschland vergegenwärtigt.

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Wahlkampfstudie 2017

| 6. März 2019 |

Zu den „Klassikern“ der Wahlkampfforschung hierzulande gehören die von Jürgen Wilke und Carsten Reinemann vor zwei Jahrzehnten initiierten Studien zur Berichterstattung deutscher Tageszeitungen über die Bundestagswahlkämpfe und die Darstellung der jeweiligen Kanzlerkandidaten. Die jüngste in der Serie dieser Studien, die sich auf den Wahlkampf 2017 bezieht und die wieder gemeinsam von Melanie Leidecker-Sandmann und Jürgen Wilke durchgeführt wurde, ist gerade im Druck erschienen.

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