Ein „Gangsterstreich“ in der deutschen Exilpresse?
admin | Sonntag, 6. September, 2026 |In der Exilpresse, die – bedingt durch die nationalsozialistische Herrschaft in Deutschland – in verschiedenen Ländern in den 1930er Jahren entstand, gab es notwendigerweise auch zahlreiche Konflikte. Ein besonders prominenter Fall war die Pariser Tageblatt./.Pariser Tageszeitungs-Affäre 1936/37. Zu der Forschung zu diesem Fall hat Jürgen Wilke jetzt nochmals einen Nachtrag gewidmet.
Anlass dafür ist die Festschrift für den Bamberger Kollegen Markus Behmer, der seine Dissertation über den Publizisten Leopold Schwarzschild geschrieben hatte (1997 veröffentlicht), der seinerzeit in die Affäre verwickelt war. Der Nachtrag beruht auf zusätzlichen Quellen, u. a. aus dem Bundesarchiv und dem Leo Baeck-Institut New York.
Ein „Gangsterstreich“ in der deutschen Exilpresse? Die Pariser Tageblatt./.Pariser Tageszeitungs-Affäre 1936/37 – Ein Nachtrag. In: Vera Katzenberger / Till Krause / Gabriele Mehling (Hrsg.): Brücken und Brüche: Impulse für die empirische Journalismusforschung. Festschrift für Markus Behmer. Köln: Herbert von Halem Verlag 2026, S. 53-74.
