Wo bleibt das Museum für die Zeitung?

| Mittwoch, 2. August, 2017 |
Obwohl Deutschland eine reiche und vielfältige Museumslandschaft besitzt, fehlt bis heute ein Museum für die Zeitung von nationalem Rang. In einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 29. Juli 2017 schildert Jürgen Wilke, warum dies so ist und wie sich das ändern könnte.

Dass die Zeitung hierzulande bisher museal unterrepräsentiert ist, dafür gibt es mehrere Gründe. Weder die Zeitungspraxis noch die Kulturpolitik oder die Wissenschaft haben mit der notwendigen Entschiedenheit auf ein solches Museum hingewirkt. Dennoch gab es seit dem 19. Jahrhundert erste Ansätze dazu. Dazu gehörten auch temporäre Zeitungsausstellungen wie die „Pressa“ 1928 in Köln. Zudem geht es in dem Artikel darum, wie sich an dem genannten Defizit etwas ändern könnte. Wünschenswert und aussichtsreich sind die Pläne, die der Historiker und Presseforscher Martin Welke seit längerem verfolgt und für deren Realisierung sich jetzt große Chancen in Augsburg bieten.

Jürgen Wilke: Wo bleibt das Museum für die Zeitung? Aus einem deutschen Museum für die Presse mit nationalem Rang ist bisher nichts geworden. Wie könnte sich das ändern? Ein Vorschlag. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 174 v. 29. Juli 2017, S. 16.